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Lehre im WS 2020

Aktuelles Angebot

 

Jürgen Pirker

  • SE Österreich vor den Europäischen Gerichtshöfen (Grund- und Menschenrechtsschutz in Österreich und Europa), gemeinsam mit Toggenburg G 
    Die Republik Österreich ist seit 1956 Mitglied des Europarates und seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Diese langjährige völkerrechtliche Anbindung hat ganz konkrete Implikationen für Österreichs Bürger, aber auch Österreichs Richter. Beide internationale Organisationen zeichnen sich durch einen stark entwickelten Gerichtshof mit einer besonders prägenden Judikatur aus. Anhand der Judikatur der beiden Gerichtshöfe in Straßburg sowie in Luxemburg lassen sich die Grundzüge des Europäischen Menschenrechtsschutzes wie auch des Rechtes der Europäischen Union sehr gut nachzeichnen und gleichzeitig einbetten in den nationalen Kontext eines Mitgliedstaates des Europarates bzw. der EU. Nach einer Einführung zu den justiziellen Systemen von Europarat und EU werden eine Vielzahl von zentralen Fällen gemeinsam diskutiert, die allesamt zeigen, wie nah das scheinbare ferne Europa ist und wie spannend die scheinbar graue Juristerei sein kann.
     
  • SE Methodik und Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens
    Funktionsweise der wichtigsten juristischen Datenbanken (insbesondere zum Auffinden nationaler und europäischer Rechtsprechung sowie nationaler Literatur).
     
  • SE Theorien und Methoden der Rechtswissenschaft, gemeinsam mit Harzl B, Lantschner E
    Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit ausgewählten Fragen zu Methoden und Theorien der Rechtswissenschaft für DoktorandInnen.


Benedikt Harzl

  • KS Grundzüge des Völkerrechts anhand ausgewählter Fragestellungen und Beispiele
    Der Kurs vermittelt eine allgemeine Einführung in grundlegende Fragestellungen des allgemeinen Völkerrechts sowie einen Überblick über seine wesentlichen Spezialfelder. Dabei wird zunächst ein Einblick in die Entwicklungslinien sowie die Besonderheiten des Völkerrechts anhand der Diskussion über Rechtssubjekte sowie Rechtsquellen geboten. Auch das rechtsgeschäftliche Handeln im Völkerrecht - besonderer Fokus liegt hierbei auf völkerrechtlichen Verträgen - sowie Fragen internationaler Streitbeilegung und das Recht bewaffneter Konflikte werden problematisiert. Daneben werden auch individuelle und kollektive Rechte im Völkerrecht erörtert und jeweils anhand von konkreten Beispielen veranschaulicht.
     
  • SE Die Ukraine-Krise: Europarechtliche, völkerrechtliche und politikwissenschaftliche Betrachtungen
    Die Annexion der Halbinsel Krim sowie die nach wie vor bestehende systematische russische Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine stellen in vielfältiger Weise eine Verletzung des Völkerrechts dar. Dennoch werfen die Frage der Abspaltung der Krim und der oft in diesem Kontext ins Spiel gebrachte Vergleich mit dem Kosovo auch gewisse Grundsatzfragen auf. Vor dem Hintergrund der Assoziierung zwischen der EU und der Ukraine entstehen daher neue völkerrechtliche sowie europarechtliche Probleme und Konfliktzonen. Auch die Sanktionen der USA und der EU gegen russische und – zum Teil – ukrainische natürliche und juristische Personen führen zu rechtlichen Problemfeldern, die in der politischen Diskussion oft vernachlässigt werden. Das Seminar wird sich all diesen und damit zusammenhängenden Fragen widmen und nutzt dabei sowohl rechts- als auch politikwissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsmethoden mit dem Ziel, zu einem vertieften Verständnis über diesen tragischen Konfliktfall beizutragen.
     
  • SE Theorien und Methoden der Rechtswissenschaft, gemeinsam mit Lantschner E, Pirker J


Maximilian Lakitsch

  • SE Peace and Conflict in the Middle East and North Africa
    Die arabische Welt ist spätestens seit dem Arabischen Frühling im Umbruch, als lange unterdrückten sozialen Dynamiken sich frei entfalten konnten. Im Seminar werden kulturelle, soziale, politische oder ökonomische Dynamiken in ihrer Relevanz für die zahlreichen Konflikte in der Region diskutiert, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklungen. Dabei sollen gegenwärtige politische Ereignisse und Umwälzungen vor allem in Syrien, im Irak, in Israel-Palästina, Ägypten, Libyen oder Algerien in einem breiten Kontext besprochen werden. Nicht zuletzt werden die Möglichkeit der Befriedung und Transformation von Konflikten erörtert.
     
  • VU Inter- und transdisziplinäre Arbeitsweise, gemeinsam mit Höflehner T  
    Die LV vermittelt in drei Abschnitten die wichtigsten Konzepte und Methoden der interdiszipliären und transdisziplinären Arbeitsweise. Im ersten Abschnitt werden diese Konzepte und Ansätze vorgestellt. Im folgenden Abschnitt werden wichtige Forschungsansätze und ihre Methoden, von historischer Forschung, Fallstudien und ethnographischer Forschung, vorgestellt und diskutiert. Im Abschluss setzt sich die LV mit der wissenschaftlichen Arbeitsweise in Hinblick auf Forschung und wissenschaftliches Schreiben auseinander. Die Studierende haben die Möglichkeit diese Themen durch Gruppenarbeit, die kritische Lektüre von Schlüsseltexten und Projektentwicklung aktiv zu begleiten.
     
  • SE Theorien und Methoden der Politikwissenschaft, gemeinsam mit Paic H      
    Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit den wichtigsten Theorien und Methoden der Politikwissenschaften für Doktorand/innen. Die LV konzentriert sich auf die Auswahl und Umsetzung von Theorien und Methoden in Dissertationen und bietet einen Überblick der Debatten der neusten politikwissenschaftlichen Forschung, mit Schwerpunkt auf vergleichender Politikwissenschaft.


Aiste Mickonyte

  • VO Europarechtliche Rechtsquellen, Grundfreiheiten, Harmonisierung
    Die Vorlesung gibt eine Einführung in ausgewählte Bereiche des institutionellen und materiellen Europarechts. Es sollen grundlegende Kenntnisse in diesen Bereichen des Europarechts vermittelt und ein praktisches Verständnis für die Besonderheiten dieser supranationalen und mehrsprachigen Rechtsordnung geschaffen werden. Inhalt der Vorlesung sind zunächst die Rechtsquellen des Europarechts, deren Erzeugung und vor allem in weiterer Folge ihr Verhältnis zum Recht der Mitgliedstaaten. Anhand der Grundfreiheiten und ausgewählten Beispielen von Rechtsharmonisierung werden die europarechtlichen Implikationen für das einschlägige nationale Recht aufgezeigt. In diesem Zusammenhang sollen auch die europarechtlichen Implikationen dieser Rechtsbestände für technische Berufs- und Qualifikationsprofile dargelegt werden, wobei auch auf einschlägige Liteatur zurückgegriffen werden soll.
     
  • VO Ausgewählte Kapitel des Europarechts
    Die Vorlesung eröffnet einen Überblick über die Grundlagen des Europarechts, wobei auch einzelne vertiefte ausgewählte Fragestellungen behandelt werden. Der Schwerpunkt wird dabei auf den institutionellen Rahmen (Aufbau und Organisation der EU) der europäischen Rechtsordnung gelegt. Dies schließt die Grundbegriffe des Unionsrechts, die Unionsorgane sowie andere Aspekte der Architektur der Europäischen Union mit ein; so kommt es ebenfalls zur Diskussion aktueller Fragestellungen des Unionsrechts anhand der EuGH-Rechtsprechung.
     
  • VO Grundlagen des Europäischen Wirtschaftsrechts
    Die Vorlesung eröffnet einen Überblick über die Grundlagen des Europäischen Wirtschaftsrechts, wobei auch in diesem Kontext vertiefte ausgewählte Fragestellungen behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Grundbegriffen und dem Funktionieren des europäischen Wettbewerbsrechts. Dies schließt mit ein: Das Kartellverbot; der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung; Fusionskontrolle; Beihilferecht. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird die die EuGH-Judikatur zum europäischen Wirtschaftsrecht einer Analyse anhand von Übungsfällen und theoretischen Grundlagen und Diskussionen unterzogen.


Jan Pospisil

  • SE Friedensprozesse im Vergleich
    Das Seminar erarbeitet anhand eines Fallstudienvergleiches die Charakteristika und Praktiken von Friedensprozessen in bewaffneten Konflikten im Globalen Süden mit besonderer Berücksichtigung von Power-Sharing Mechanismen. Aufbauend auf Primärdaten aus der Friedensvertragsdatenbank PA-X werden die Prozesse in DRC, Südsudan, Syrien, Jemen, den Philippinen, Kolumbien, Myanmar und Nepal vergleichend untersucht.

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