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Projekte

Grazer Forschungsbeiträge zu Frieden und Konflikt

Die Grazer Forschungsbeiträge zu Frieden und Konflikt sollen die Expertise der Forscherinnen und Forscher der Universität Graz zu den wichtigen Problembereichen Frieden und Konflikt aufzeigen. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Konflikt und Frieden findet in vielen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen statt, selbst wenn diese Begrifflichkeiten nicht verwendet werden. Dies betrifft unterschiedliche wissenschaftliche Fächer sowie verschiedene Fakultäten. Demgemäß ist auch an der Universität Graz die Forschung zu Frieden und Konflikt über vielerlei akademische Bereiche verstreut: von naturwissenschaftlichen über theologische Fächer zu den Rechtswissenschaften hin zu unterschiedlichen geistes- und kulturwissenschaftlichen Feldern. Um den wissenschaftlichen Beitrag der Universität Graz zu diesem Themenbereich sichtbar zu machen, versammelt diese Konferenz Forscherinnen und Forscher aus verschiedensten Bereichen, deren Tätigkeit sich in genau jenem Feld bewegt. Im Rahmen des Vorhabens findet eine Konferenz Ende Mai oder Ende September 2021 statt. Die Beiträge zur Konferenz werden in einem Sammelband publiziert. 

 

Migration – Integration – religiöse Vielfalt (MIR)

Migration & Integration stellen aktuell in Europa und in Österreich an Zivilgesellschaft und Politik vielfältige Herausforderungen. Der Forschungs­cluster „Migration – Integration – religiöse Vielfalt“ greift diese auf und sucht einen Beitrag zum Zusammenleben in Vielfalt zu leisten. Die Vielfalt muslimischen Lebens in Österreich stehen im Zentrum der Clusterbildung und „Schoolbildung". Etwas detaillierter will das Projekt einen Beitrag leisten, um die für Österreich relevanten Islamtraditionen besser zu verstehen und aktiver in die Entwicklung gesellschaftlicher Veränderungen miteinzubeziehen. Die im Projekt geschaffene wissenschaftliche Expertise soll vor allem relevant gemacht werden für konkrete Tätigkeiten in der Öffentlichen Verwaltung und Politik- und Rechtsberatung. Schließlich sollen die Erkenntnisse im Rahmen des Projektes in die islamische Religionspädagogik und das interreligiöse Lernen einfließen. Das MIR-Projekt geht diesen Fragestellung entlang dreier Cluster nach: Osmanischer Islam und sein gesellschaftlicher und sozialer Kontext, Gesellschaftliche Transformationsprozesse und mögliche Integration durch Recht sowie Interreligiöses Lernen – Islam und Christentum.  

 

Politisch-religiöser Dialog zum Konflikt um den Tempelberg / Haram al-Sharif

Das ASPR Schlaining, das Herbert C. Kelman Institute und die Universität Graz unterstützen eine Gruppe jüdischer und palästinensischer AktionsforscherInnen, die die Komplexität der politisch-religiösen Dimensionen des israelisch-palästinensischen Konflikts durch konstruktive Gespräche untereinander, Tiefeninterviews mit ihren jeweiligen Stakeholdern sowie gemeinsame internationale Studienreisen besser verstehen wollen, um dadurch neue Perspektiven für kreative Konfliktbearbeitung auf verschiedenen Ebenen zu gewinnen – von der Mikroebene des Konflikts um den Tempelberg / Haram al-Sharif über die Mesoebene des Konflikts um Jerusalem, die Makroebene des israelisch-palästinensischen Nahost-Konflikts bis zur regionalen und globalen Megaebene des interkulturellen Konflikts zwischen Judentum und Islam. In den letzten beiden Jahren ist es vor allem gelungen, die lokale Ownership der Projektgruppe und die Kapazitäten für eine lokale „Inside Facilitation“ zu stärken, trotz der empfindlichen Rückschläge für einen neuen Friedensprozess auf der Makroebene. 

 

Dialogprojekt “Friedensregion Alpen-Adria”: Envisioning the Future by Dealing with the Past

Seit 2013 widmet sich dieses Projekt dem Aufbau eines mehrjährigen, grenzübergreifenden Dialogprozesses zum Umgang mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft in der Alpen-Adria-Region. Dabei wurde und wird versucht VertreterInnen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus Österreich und Slowenien in einen kreativen Dialog über Erinnerungskulturen und Zukunftsentwürfe in der Alpen-Adria-Region zu bringen. Ziele des Projekts sind die Entwicklung von gemeinsamen, grenzübergreifenden Positionen und Perspektiven innerhalb der Dialoggruppe, die Erarbeitung politikrelevanter Empfehlungen für Zivilgesellschaft und EntscheidungsträgerInnen sowie die Vorbereitung öffentlichkeitswirksamer Aktionen und Initiativen. Dies geschieht einerseits in Hinblick auf die transgenerationellen Auswirkungen historischer Traumata, mit der Perspektive eines neuen Umgangs mit Vergangenheit, andererseits in Hinblick auf die Konkretisierung einer gemeinsamen Zukunftsvision  „Friedensregion Alpen-Adria“. Das Projekt wird von einer Steuerungsgruppe koordiniert, die von zivilgesellschaftlichen KoordinatorInnen und wissenschaftlichen BegleitforscherInnen aus Klagenfurt, Graz und Ljubljana besteht. Dabei kooperieren die Universität Graz mit dem Herbert C. Kelman Institute, dem ASPR Schlaining, dem Institute for Ethnic Studies in Ljubljana, dem Slowenischen Wissenschaftlichen Institut (SZI) und der Fachhochschule Kärnten.

 

CPD Policy Blog: policyblog.uni-graz.at

Dem CPDC ist es gelungen, zusammen mit dem Wiener Think Tank Shabka eine außergewöhnliche Wissensplattform zu schaffen. Der Conflict, Peace and Democracy Policy Blog verknüpft seit fast drei Jahren wissenschaftliche Expertise mit praktischen Handlungsempfehlungen. Der Policy Blog fungiert damit als Bindeglied zwischen Wissenschaft einerseits und politischen EntscheidungsträgerInnen und Zivilgesellschaft andererseits. Mit diesem Medium kann eine internationale Leserschaft, auch über europäische Grenzen hinweg, erreicht werden. Damit weisen sich Universität Graz und der CPDC als Kompetenzstandort für gesellschaftlich und politisch relevantes „Orientierungswissen“ aus. Für einen gelungenen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist es elementar, politische und gesellschaftliche Diskussionen inklusiv zu gestalten. Daher verfolgt der Policy Blog einen niederschwelligen Ansatz, um Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein neues Element ist dabei die Aufbereitung der Artikel in einfacher Sprache oder Plain English.  Auch junge ExpertInnen und WissenschaftlerInnen werden ermutigt, sich mit Artikeln am Diskurs zu beteiligen. Dies schafft die Möglichkeit, zu einem diverseren Wissensaustausch beizutragen und unterschiedliche Perspektiven widerzuspiegeln. Der Policy Blog hat sich damit zu einer stetig wachsenden Publikationsplattform entwickelt.

https://policyblog.uni-graz.at/

 

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