Die Notwendigkeit ist evident: Weltweit erreichen bewaffnete Konflikte Jahr für Jahr neue Höchststände, und mit Kriegsherden wie in der Ukraine und im Gaza-Streifen ist die EU unmittelbar betroffen. Damit politische Strategien wirksam, evidenzbasiert und nachhaltig gestaltet werden, braucht es Forschung, die als Grundlage für konkrete Maßnahmen dient. Auf Betreiben von Bundesministerin Holzleitner fand im Dezember ein Kick-off-Treffen mit politischen und wissenschaftlichen Vertreter*innen aus 16 EU-Mitgliedstaaten statt. In den kommenden Monaten werden aus ersten Ideen präzise Forschungsfragen und konkrete Projektvorschläge entwickelt. Die Koordination dieses Prozesses liegt bei Maximilian Lakitsch.
Die Bedeutung, die die Ministerin der Friedensforschung beimisst, zeigt sich zudem in Lakitschs Einbindung als Repräsentant der österreichischen Friedensforschung beim diesjährigen bilateralen Informations- und Meinungsaustausch zwischen Österreich und der Schweiz. Dieses Format dient dazu, die institutionellen Beziehungen weiter zu vertiefen und den regelmäßigen direkten politischen Dialog zu aktuellen Themen im Hochschul- und Forschungsbereich fortzusetzen. Neben Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung, Forschungssicherheit und Quantenforschung war auch die Friedensforschung ein Schwerpunkt der Gespräche.
Mittwoch, 07.01.2026